Immer wieder zu bestimmten Anlässen fliegen die Korken. Genau diesen Augenblick, Synonym für das Feiern und das geteilte Glück der Menschen, sollten wir auf einem Bild zum Ausdruck bringen.

Dabei sollte das Bild speziell für den Bereich Sekt gelten, denn diesen möchte man mit diesem Foto zusätzlich antreiben.

Wir entschieden uns für eine Momentaufnahme. Wir wollten den einen Augenblick festhalten, den jeder von uns kennt, mit dem sich jeder identifizieren kann. Zudem wollten wir es mit einem Bild schaffen, dass der Betrachter den Sektkorken förmlich „knallen“ hört, wenn er das Bild sieht.

Der satte, grüne Hintergrund sollte die typische Farbe von Sektflaschen unterstreichen, um gezielt dieses Segment der alkoholischen Getränke anzusprechen, so wie es gewünscht war.

Tchin-Tchin!

Sekt mit Korken

Sekt mit Korken

Ein beliebtes Motiv, um Natur und Gesundheit zu präsentieren ist sprudelndes Wasser. Allein die Bewegung einer klaren Flüssigkeit vermittelt das Gefühl, dass diese gut für einen ist und wenn daneben auch noch eine Frucht liegt, unterstützt diese die Aussage zusätzlich.

Ebenso wichtig war es, für dieses Apfelsaftprodukt, eine klare, helle Umgebung zu wählen, denn diese unterstüzt das Thema. Es ist ein ähnlicher Effekt wie in Bildern von Arztpraxen, wo die Ärzte tadellos weiße Kittel tragen, die Kunden rein weiße Zähne haben, die Räume hell erleuchtet sind, am liebsten weiß gestrichen oder in einem leichten Blauton. Denn Helligkeit vermittelt etwas Positives und wirkt freundlich auf uns.

Apfelsaft im Glas

Apfelsaft im Glas

Die Spiegelung des Produktes auf unserem Untergrund sollte, indem es das Produkt auf eine saubere Fläche spiegelt, zeigen, dass es sich um ein „reines“ Produkt handelt. Prost!

Wenn umweltbewußte Kunden auf unkonventionelle Art betonen möchten, dass ihre Produkte der Umwelt nicht schaden und diese sich mit der natürlichen Umgebung vertragen, dann sind ungewöhnliche Ideen gefragt.

Ziel war es eine elektronische Landschaft zu erzeugen, aus der Natur entspringt, um deren Verträglichkeit bildlich zu transportieren.

Elektrolandschaft

Elektrolandschaft

Eine Leiterplatte bildete die Basis. Durch die besondere Formgebung wurden im Hintergrund Erhebungen angedeutet, wie es sie in der realen Natur in Form von Bergen gibt. Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Mittel und künstlichem Licht wurde die echte Natur schrittweise nachgeahmt. Die Wurzeln, der Himmel und das natürliche Sonnenlicht.

Blume auf Platine

Blume auf Platine

So haben wir eine Symbiose aus Elektronik und Natur geschaffen.

In der heutigen Zeit muss alles schnell, von jetzt auf gleich gehen. Eine ruhige Minute, für sich allein, hat kaum noch jemand. Deshalb sind diese “seltenen” Momente in der Werbung so gefragt: Quality-Time.

Kunden möchten ihre Produkte mit solch einer kostbaren Zeit verbinden und somit den Wert ihrer Produkte steigern.Unsere Aufgabe war es, diesen Augenblick in einem Bild einzufangen.

Kaffeetasse auf Steinplatte mit Löffel

Kaffeetasse auf Steinplatte mit Löffel

Aus diesem Grund wählten wir ein schlichtes, aber elegant wirkendes Setting aus. Eine weiße Espressotasse und ein beinahe schon matt wirkender Löffel sollten diese Schlichtheit wiederspiegeln und nicht vom Thema ablenken. Statt einer hölzernen und verspielteren Holzplatte entschieden wir uns für eine weit elegantere Natursteinplatte in warmen Brauntönen. Diese sollte Eleganz austrahlen, aber auch den besonderen Wert dieser seltenen Momente unterstützen.

Besonders viel Wert wurde hier auf die gesamte Anordnung gelegt. Das Bild sollte harmonisch wirken, aber trotzdem ausreichend Platz für den Grafiker bieten, damit dieser später seinen Slogan einfügen kann. Deshalb setzten wir die Tasse ins rechte Drittel.

Das Fotografieren von Autos ist kein leichtes Unterfangen, da es sich um große Objekte mit einer glatten Oberfläche handelt. Dazu benötigt man ein großes Studio, in dem Platz für mehrere Lichtreflexwände von etwa 2m x 6m Größe ist, ebenso wie für einen Hintergrund von mindestens 6m Breite und ein Deckenschienensystem, an dem ebenfalls eine Lichtreflexwand -in dem Fall “Himmel“ genannt- hängt, um das Auto von oben einspiegeln zu können. Lichtreflexwände sind Holzrahmen die mit weiß gestrichenem Nessel-Stoff bespannt sind.

Nachdem Auto und Kamera richtig positioniert und eingestellt sind, werden der Himmel und die Lichtreflexwände so ausgerichtet, dass Kanten in der Autokarosserie herausgearbeitet werden oder sie sich komplett weiß einspiegeln. Hierbei nutz man gern eine sich im Auto reflektierende weiße Wand, die mit schwarzem Molton abgehangen wird.

Um weiche Verläufe im Autolack zu erzielen, werden oft White-Diffusion Folien genutzt, falls das Licht einer Lampe nicht weich genug ist. Mit Hilfe aufgestellter Lampen werden gezielt Hotspots auf das Auto geworfen, diese werden zum Auto hin abgeschattet. Möchte man das Auto ein wenig mächtiger wirken lassen, fotografiert man leicht von unten. Die Perspektive von schräg vorne mit eingeschlagenen Rädern wirkt dagegen immer sehr dynamisch.

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Auto-Cockpit

Besitzt man kein großes Studio, konzentriert man sich gern auf die Details. Effektvolle Detailaufnahmen mit Unschärfe vom Emblem oder leuchtende Scheinwerfer sind immer ein Hingucker.

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Automatik Schalthebel

Beim Fotografieren des Innenraums kann man mit den Leuchtelementen des Autos und einer Lampe mit Effektfolie schöne, atmosphärische Fotos erzielen. Beliebte Motive der Autofotografie im Interieur sind z.B. das Cockpit, die Mittelkonsole und Aufnahmen von den Sitzen.

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Innenraum eines Mustangs

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Auto-Cockpit

Heute standen Inline-Skates auf der Tagesordnung. Neben der Herausforderung das Material -Stoff, PVC, Metall- naturgetreu wiederzugeben, stand der dynamische Aspekt im Vordergrund. Bei diesem Sportgerät bietet sich natürlich eine Bewegungsunschärfe an.

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Rollerblades in Aktion

Generell gibt es 3 Möglichkeiten Bewegungsunschärfe hervorzurufen. Zum einen ist da der „Mitzieh-Effekt“, dabei wird das Objekt mit der Kamera verfolgt. Bestenfalls wird dadurch das zu fotografierende Objekt scharf und der Hintergrund unscharf. Wichtig hierbei ist eine gleichmäßige Bewegung, parallel zum Objekt. Meist sind mehrere Versuche notwendig, auch ein Einbeinstativ ist hierbei hilfreich.

Eine weitere Möglichkeit bietet der “Wisch-Effekt“. Hierbei ist die Kamera fixiert und fotografiert mit einer längeren Verschlusszeit ein sich bewegendes Objekt. Hierbei bleibt das Umfeld scharf, das sich bewegende Objekt wird jedoch unscharf abgebildet. Sollten die Bilder trotz geschlossener Blende zu hell werden, schaffen ND-Filter abhilfe.

Die dritte Variante Bewegungsunschärfe ins Bild zu bringen ist der „Zoom-Effekt“. Während der Belichtung wird gezoomt. Hierdurch entsteht ein Tunnel-Effekt, wo das Zentrum (im besten Fall das Objekt) des Bildes in der Regel scharf abgebildet ist und der Rest unscharf und „tunnelförmig“ verwischt.

Aber natürlich bietet auch Photoshop einige Möglichkeiten. Da wir das Produkt sachlich abbilden wollten, haben wir eine klassische Produktaufnahme gemacht. Diese haben wir in Photoshop dupliziert, um dann das eine Bild mit hilfe eines Photoshop-Filters zu verwischen. Danach haben wir das „verwischte“ Foto mit dem „statischen“ Foto vermischt. Hierdurch entsteht ein dynamischer Effekt, der das sportliche Thema unterstreicht. Durch die Perspektive kann dieser dynamische Effekt zusätzlich verstärkt werden.

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Rollerblades in Aktion

Wir mögen Aufnahmen, wo man die Produkte in Aktion sieht, das Produkt aber dennoch „sauber“ abgelichtet ist.
Da wir noch von eines der letzten Shootings mehrere hochwertige Edelstahlreiben im Studio hatten, bot es sich an, diese dafür zu nutzen.
Die Hauptschwierigkeit bei dieser Aufnahme bestand darin, eine perspektivische Einheit zu haben, aber dennoch mit mehreren Aufnahmen zu arbeiten. So entstand diese Aufnahme letztendlich aus mindestens 4 Bildern.
Zum einen die Edelstahlreibe mit der Möhre, unserer Hauptaufnahme. Dann das Grünzeug der Möhre separat fotografiert, um es später in Photoshop schön anordnen zu können. Dann noch ein Bild der Reibe mit Wassertropfen, die wir uns später separat „rauspicken“ konnten, um den Frischeaspekt zu unterstreichen. Und zu guter Letzt, die geriebenen Möhrenstücke.
Bei dieser Art von Aufnahme bestand die Hauptschwierigkeit darin, später alles in Photoshop so zusammenzufügen, dass es organisch und natürlich wirkt und nicht nach Photoshop ausschaut. Um jeden Preis sollte verhindert werden, dass das Bild „künstlich“ rüberkommt. Es sollte natürlich und frisch ausschauen und Lust machen, die Reibe selbst auszuprobieren!

Edelstahlreibe mit Möhre

Edelstahlreibe mit Möhre


Daher war es wichtig, stets die Perspektive einzuhalten und das Licht nicht zu verändern. Die Aufnahmen waren halbwegs schnell gemacht, soweit man bei Edelstahl von „schnell“ reden kann. Denn hier gibt es ja viele Sachen zu beachten, von der Farbe, der Spiegelung, etc.
Wenn man gewisse logische Regeln einhält, dann steht einer natürlich wirkenden und trotzdem in Photoshop intensiv bearbeiteten Aufnahme nichts im Wege.
Wichtig bei solch anspruchsvollen Shootings ist eine sorgfältige Planung. Nur so schafft man es am Ende das Bild zu erhalten, das man von Anfang an im Kopf hatte.

Heute haben wir Edelstahlküchenzubehör abgelichtet, u.a. eine Küchenreibe.
Hierbei ging es uns insbesondere um das Design des Gerätes.
In der klassischen Produktfotografie würde man z.B. am Griff härteres Licht anwenden, damit die Satin-artig spiegelnde Oberfläche des Griffes hervorgehoben wird. Uns war bei dieser Aufnahme aber Form und Design, gepaart mit etwas Atmosphäre für das Produkt wichtiger. Es sollte mehr in Richtung Werbefotografie (Mood-Foto) gehen, statt einer reinen Produktaufnahme ähneln.
Aus diesem Grund haben wir uns für weiche Übergänge entschieden, wodurch die gewölbte Form der Edelstahlreibfläche und der runde Griff gut zur Geltung kommen.
Zusätzlich haben wir an den Rändern der Küchenreibe harte Kontraste hervorgerufen, um es gezielt vom Hintergrund abzusetzen.
Die Perspektive haben wir mit einer 45mm Optik bewusst etwas dynamischer gewählt, aber ohne das Produkt zu sehr zu verzerren.

Edelstahlreibe

Edelstahlreibe

Zusätzlich zu den üblichen Bildbearbeitungsschritten in der Post-Produktion haben wir die Farbe des Edelstahls etwas ins dunkel bläuliche gezogen, was dem Produkt eine „kühlere“ Wirkung verleiht, die bei Metall/Edelstahl oftmals gewünscht wird. Außerdem haben wir nachträglich einen Schatten eingearbeitet, damit sich das Produkt noch etwas mehr vom Hintergrund löst.

Bei der Konzertfotografie ist die Hauptschwierigkeit, dass man auf viele Sachen gleichzeitig achten muss.
Jeder Fotograf möchte die perfekte Geste, den stärksten Ausdruck beim Künstler auf der Bühne einfangen und wenn man dabei die offenen Augen des Künstlers sieht, umso besser.
Hierfür ist eine Kamera mit schneller Auslösefolge notwendig, denn die Künstler neigen allzu oft beim Singen oder beim Spielen eines Instrumentes die Augen zu verschließen. Verständlich, wenn einem mehrere tausend Watt Licht entgegen scheinen und man sich auf sein Musikstück konzentrieren möchte, aber umso schwieriger für den Fotografen, den richtigen Augenblick einzufangen.

Konzert

Konzertfotografie

Deshalb bedienen wir uns der Technik. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Blende und die Belichtungszeit. Um schnelle Bewegungen scharf einzufangen, brauchen wir kurze Belichtungszeiten, diese fordern ein Objektiv mit kleiner Blendenzahl. Mindestens 1:2.8 sollte das Objektiv haben. Somit können wir kurze Belichtungszeiten nutzen und es hat auch noch den tollen Nebeneffekt einer schönen Unschärfe vor und hinter unserem Künstler. Ebenso hilft es, zur Verkürzung der Verschlusszeit, einen hohen ISO-Wert einzustellen.

Konzert

Konzertfotografie

Zum Glück ist die Technik in den letzten Jahren so weit fortgeschritten, dass ISO-Werte von 800 oder 1600 problemlos möglich sind, ohne allzu viel Bildrauschen hervorzurufen.

Viele Konzertfotografen mögen es, wenn auf der Bühne Nebel versprüht wird. Der Nebel sorgt dafür, dass das weich zerstreute Licht ein schönes Bokeh hervorruft. Ebenso kann man den Sänger vor einem „Nebelteppich“ schön vom Rest der Bühne trennen und so eine besondere Bedeutung im Bild zukommen lassen.

Konzert

Konzertfotografie

In großen Konzerten bekannter Interpreten ist es Fotografen meist nur in den ersten zwei bis vier Liedern erlaubt zu fotografieren. Deshalb bevorzugen wir kleinere Events , wo man auch seine eigenen Blitze mitbringen und sozusagen das Licht auf den Fotos zum Teil mit bestimmen kann.
Anbei einige Bilder eines Konzertes, in dem sowohl das vorhandene Bühnenlich, wie auch das Licht mehrerer mitgebrachter Blitze genutzt wurde, die wir ringsum auf der Bühne aufgestellt und mit dem Yongnuo Funkauslöser ausgelöst haben.

Foodstylisten arbeiten gerne mit Zucker, um den goldbraunen Brateffekt zu erzielen. Indem man Zucker auf dem Fisch mit einem Gasbrenner karamelisiert, erzeugt man genau die Farbgebung, die für den Brateffekt notwendig ist.

Aber der Fisch soll ja nicht goldbraun gebraten und zugleich roh ausschauen !Hierzu gibt es einen weiteren Trick. Damit der Fisch seine Konsistenz beibehält, aber dennoch gegart ausschaut, reibt man ihn kurz mit einer Essiglösung ein. Man reibt den Fisch mit Essig ein und du wirst sehen, dass der Fisch seine Farbe verändert und gegart ausschaut. Dieser Trick entspricht sogar der Wahrheit, denn Essig löst eine chemische Reaktion aus, welche die Gerinnung von Fischproteinen auslöst und den Fisch gart.

Versuch es einmal!

Foodfotografie

Foodfotografie
Fisch mit Pfanne

Foodfotografie

Foodfotografie
Fisch mit Öl

Die künstlerische Foodfotografie ist sehr Facettenreich und es gibt sehr schöne Bilder.
Wir haben uns für die realistische Variante entschieden. Hier hat man zwar auch bestimmte Freiheiten, diese sind aber viel enger gestrickt, als bei der künstlerischen Foodfotografie.

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